Shopping auf Raten
Mal ehrlich: Eine Ausgabe von mehreren hundert oder gar tausend Euro auf einen Schlag reißt den meisten von uns schon ein gehöriges Loch in den Geldbeutel, oder? Es ist jeden Monat dasselbe: Die Miete, der Strom, die Heizung, die Nebenkosten, alles ist bezahlt, der erste Großeinkauf gemacht, das Auto einmal vollgetankt – und schon ist es auf dem Konto wieder übersichtlicher, als wir es uns wünschen würden. Anschaffungen außer der Reihe, zumal kostspieligere, können da zu einer echten Belastungsprobe werden. Wie schnell geht’s auf dem Girokonto in den rot mahnenden Dispobereich …
Aber manchmal, zum Beispiel, weil etwas kaputtgegangen ist, muss es eben sein: die (gute!) Waschmaschine für 1100 Euro, der neue LCD-Fernseher für 1400 Euro oder die moderne Einbauküche für 1800 Euro.
Und hin und wieder wollen wir etwas einfach um jeden Preis: die tolle Auto-HiFi-Anlage für 600 Euro, die schicken Designer-Schuhe für 550 Euro oder die hochwertige Digitalkamera für 700 Euro. Ja, wir wissen es: Muss nicht – aber kann! Und mit einem Kauf per Ratenkredit tut es auch gar nicht so weh, schließlich bleibt ja immer ein bisschen was übrig am Ende des Monats.
Vielleicht nicht genug, um große Sprünge zu machen und fünf oder mehr Riesen auf einmal hinblättern zu können, aber immerhin genug, um eine monatliche Rate abzuzahlen. Kredite sind heutzutage gang und gebe. Und mit bestimmten Krediten können wir sogar ohne Schufa einkaufen, denn nicht alle Ratenkredite werden in Abhängigkeit von der Schufaauskunft vergeben.
Die gute Nachricht: Wer einen negativen Eintrag zu befürchten hat, kann trotzdem „auf Pump“ einkaufen. Es gibt allerdings auch eine schlechte: Die Zinsen liegen etwas höher als bei einem herkömmlichen Ratenkredit. Aber: Mit der richtigen (Kredit-)Wahl und dem nötigen Weitblick können wir uns das Shoppen ohne Schufa schon mal erlauben. Vorausgesetzt, wir sind über 18, denn wer nicht volljährig ist, muss leider draußen bleiben, äh, sofort bezahlen.
